Pränataldiagnostik

Die Pränataldiagnostik aus mütterlichem Blut ist eine Vorsorge-
untersuchung zur Erkennung von Chromosomenstörungen beim Kind. Die Ursache für das Down-Syndrom (Mongoloismus, Trisomie 21) ist eine solche Chromosomenstörung. Die wichtigsten Chromosomenstörungen betreffen die Chromosomen 13, 18, 21 und die Geschlechts-
chromosomen X und Y.

Die Pränataldiagnostik mit dem Präna-Test (=Harmony-Test) aus mütterlichem Blut kann inzwischen ca. 99% aller Schwangerschaften
mit den oben genannten Störungen entdecken. Dies ist eine sehr hohe Entdeckungsrate, bedeutet aber auch in sehr seltenen Fällen das Nichterkennen einer Erkrankung.

Die Entdeckungsraten beim 1.Trimester-Test für Trisomie 13, 18 und 21 sind zwischen 91-99% und somit etwas schlechter als beim Präna-Test. Aus diesem Grund bevorzuge ich den Präna-Test.
Optimaler Zeitpunkt für die Blutabnahme ist die 10. und 11. SSW.

Diese Untersuchungen im Blut sind immer durch eine genaue Ultraschalluntersuchung des Feten zu ergänzen.
Optimaler Zeitpunkt für den Ultraschall ist die 12. SSW.

Die Pränataldiagnostik aus mütterlichem Blut wird von den Kassen zumeist nicht erstattet.

Erst wenn diese Untersuchungen ein höheres Risiko für eine Chromosomenstörung ergeben, ist eine weitergehende Diagnostik, z.B. mittels Fruchtwasserpunktion angeraten.


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