Verhütung mit der Spirale (Intrauterinpessar: IUP)

Das Spirale ist eine sichere und risikoarme Methode zur Verhütung von Schwangerschaften.
Besonders geeignet ist die Spirale, wenn man über mehrere Jahre sicher verhüten möchte.

Die Einlage erfolgt innerhalb von 15 Minuten in der Praxis. Um das Einlegen zu erleichtern wird die Spirale während der Monatsblutung eingelegt. Zum einen ist die Einlage dann weniger schmerzhaft, zum anderen ist zu diesem Zeitpunkt eine Schwangerschaft ausgeschlossen. Beim Einlegen kann ein Ziehen im Unterbauch wie bei einer Monatsblutung auftreten.

Die Spirale kann 5 Jahre belassen werden. Danach muss sie wieder entfernt werden. Das geschieht durch ein vorsichtiges Ziehen am Rückholfädchen. Dabei kann wie beim Einlegen ein Ziehen im Unterbauch wie bei der Periodenblutung auftreten.

Nebenwirkungen wie Zwischenblutungen treten unter der Kupferspirale etwas häufiger als unter der Gelbkörperspirale auf.
Die Risiken der Spirale sind gering. Eine Infektion der Eileiter oder eine Eileiterschwangerschaft tritt in weniger als 1% auf. Bei unerwartet starken Unterbauchschmerzen sollte ungehend eine Untersuchung in der Praxis erfolgen.
Die Versagerquote ist bei beiden Spiralen sehr gering und liegt bei 0,7%. Voraussetzung für diese hohe Sicherheit ist die korrekte Lage der Spirale. Sie sollte halbjährlich mit Ultraschall überprüft werden.

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